Wie du den perfekten Blogartikel schreibst in 9 einfachen Schritten

Dir fehlt oft die zündende Idee für deinen Blogartikel? Oder du fängst gar nicht erst an weil du denkst, den Artikel liest sowieso keiner?

Regelmässig Blogartikel zu schreiben hilft dir ungemein dabei Fans zu gewinnen und deine Liste aufzubauen.

Wenn du dich damit schwer tust Blogartikel regelmäßig zu veröffentlichen, dann möchte ich dir hier helfen eine Schreibroutine zu entwickeln und zeige dir, wie du in überschaubaren Schritten wertvollen Content erstellen kannst.

 

Gerade wenn du deinen Blog startest brauchst du Spucke und Geduld um deine Leser für dich zu gewinnen.

Das Zauberwort heisst Konstanz.

Wenn du in gleichen Abständen tollen Content veröffentlichst, der deiner Zielgruppe wirklich dabei hilft ein wichtiges Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen, dann wird dein Blog zum Magnet für neue Fans und du kannst zusätzlich deinen Leadmagnet anbieten und deine Liste aufbauen.

Mit diesen einfachen Schritten entwickelst du dich zur Bloggerin. Und siehst, wie wenig Zeit du brauchst, wenn du einen guten Plan hast!

 

1. Hör auf zu grübeln und finde das passende Thema für deinen Blogartikel

Dauer: 5 bis 10 Minuten

Du hast schon eine gute Idee für einen Blogartikel? Wunderbar! Wenn nicht, auch kein Problem

Bevor du nämlich überhaupt anfängst zu schreiben finde heraus, ob dein Thema für deine Zielgruppe eine hohe Relevanz hat.

Auch wenn du deinen Blogartikel mit ganz viel Hingabe und Fachwissen schreibst, dein Thema aber die Dringlichkeit für deine Zielgruppe verfehlt, dann wird dein schöner Artikel wenig gelesen und deine Arbeit zahlt sich nicht aus.

Lege also deine Begeisterung mal kurz zur Seite und überprüfe,  wie wichtig dein Thema eigentlich für deine potentiellen Kunden ist.

 

2. Finde die relevanten Keywords für deinen Blogartikel

Dauer: 5 Minuten

Wenn du schon eine Idee für deinen Artikel hast, dann gebe ein wichtiges Schlagwort bei Google ein.

Tauchen mehrere Formulierungen oder kurze Sätze zu deinem Wort auf, dann bist du auf dem richtigen Weg. Wenn nicht, dann überprüfen dein Thema.

 

Fehlt es dir an Ideen für den neuen Artikel, dann gebe ein ein wichtiges Thema deiner Wunschkunden ein.

Als Beispiel:

wenn du Ernährungsberaterin bist, dann könntest du Begriffe wie „einfach abnehmen“, oder „vegane Ernährung“ nehmen und sehen, was die Top-Treffer sind.

Oder wenn du Fotografin bist und mit deinem Blog mehr Kunden gewinnen möchtest, dann gebe Begriffe ein wie „das perfekte Business Foto“, oder „auf Fotos locker rüber kommen“.

Finde also Themen und Formulierungen,  die deine Kunden sehr interessieren.

Die Top Treffer in Google zeigen dir die Relevanz deines Themas. Und die sollte so hoch wie möglich sein.

Aus den relevanten Keywords wählst du das wichtigste aus und forumlierst eine 1A Überschrift, die genau das Problem anspricht, das ersehnte Ziel benennt, einen großen Nutzen verspricht und Neugier auf mehr macht!

Dir fällt es schwer richtig gute Überschriften zu schreiben?...hier kanst du es dir einfach machen

 

 

3. Dein Blogartikel braucht eine gründliche Recherche

Dauer: 20 bis 30 Minuten

Wenn du ein heißes Thema gefunden hast, dann mache den nächsten Schritt und recherchiere die Details.

Da du jetzt eine Übersicht über die wichtigsten Schlüsselwörter oder Formulierungen hast, kannst du einen groben Fahrplan entwerfen. Schaue dir beliebte Blogartikel zu deinem Thema an.

Je mehr Kommentare und Shares ein Artikel hat, desto häufiger wird er von deiner Zielgruppe gelesen.

 

So gehst du vor:

> finde Leader deiner Nische, schaue, wer auf YouTube viele Follower hat und ermittele Videos mit den meisten Klicks.

> gehe auf Amazon und finde beliebte Bücher zu deinem Thema.

> sammele die Kernthemen und finde heraus, worüber genau gesprochen wird und wie das Thema aufbereitet ist.

> schreibe die Unterthemen auf, notiere dir wichtige Fakten, sammele Daten und Zahlen und finde alles wichtige über dein Thema heraus.

 

Dieser Weg der Recherche klingt vielleicht zuerst etwas kompliziert. 🙂

Aber wenn du den Prozess 1, 2 Mal durchlaufen hast und weisst, wie und wo du suchen musst, wirst du an Tempo gewinnen und merkst, das du alle wichtigen Infos schnell zusammen bekommst.

 

 

4. Bloggen leicht gemacht mit der richtigen Schreibtechnik

Dauer: jeweils 10 bis 20 Minuten

Wenn's mit dem Schreiben nicht so klappt, dann hat es neben dem zündenden Thema viel mit der Überforderung zu tun. Wir machen uns schnell Druck, dass der Artikel doch fertig werden muss und wollen ihn an einem Stück runter schreiben.

 

Doch du fährst viel besser, wenn du in Etappen schreibst, ganz easypeasy:

>  bleib im Kreativmodus und schreibe dann, wenn dir danach ist. So kommst du nämlich viel schneller vorwärts.

> teile dir dein Thema in Unterthemen ein und in kürzere Abschnitte, denn das lässt sich auch leichter lesen.

> lege Unterthemen fest und beginne zu schreiben.

 

Wenn du dich 1,2 Mal am Tag an deinen Artikel setzt und das über 2 bis 3 Tage verteilst, dann hast du deinen Artikel zusammen.

Lasse deinen Artikel auch mindestens einen halben, besser einen ganzen Tag ruhen und lese ihn dir mit frischem Blick nochmal durch. So hast du einen gesunden Abstand zu deinem Thema und kannst Verbesserungen vornehmen.

 

 

5. Sorge für super Lesbarkeit und Übersichtlichkeit

Dauer: 5 Minuten

Wie bereits erwähnt ist die Einteilung in kleinere Abschnitte von hoher Wichtigkeit, wenn du deine Leser bis zum Ende deines Artikels führen willst. Lange Blockteste machen deinen Content unübersichtlich und strengen beim lesen an.

Mache es deinen Besuchern einfach und lade sie zum lesen ein, in dem du eine schöne Aufteilung mit großen Überschriften, klaren Abschnitten und Luft zwischen mehreren Zeilen beachtest.

Einfache Regel: teile deine Unterthemen in 15 bis max. 20 Zeilen ein.

Finde auch eine Schriftgröße, die leicht zu lesen ist.

Ganz ehrlich - wenn ich auf Blogartikel komme, die eine kleine Schrift haben und lange Blockabsätze, dann bin ich gleich wieder weg.

 

 

6. Setze deinen Leadmagneten in den Blogartikel ein

Dauer: 5 Minuten

Nutze deine Blogartikel immer dazu, neue Fans für dein Angebot zu gewinnen und deine Liste aufzubauen. Binde deinen Leadmagneten mit einer Optin-Form ein, oder werbe für deinen Newsletter.

Du kannst Blogartikel auch dazu nutzen um für dein nächstes Webinar zu werben oder deine kostenfreie Starter Session anzubieten. Denn deine Leser sind an deinem Content interessiert und wenn du sie mit wertvollen Infos versorgst und deinen Expertenstatus zeigst, wird sich der eine oder andere auch gerne für mehr Support von dir entscheiden und trägt sich gerne ein.

 

Dein Blogartikel ist also eine super Gelegenheit deine Liste konstant aufzubauen und das, ohne das du weiter dafür etwas tun musst.

> setze also deine Optin-Form im Verlauf des Artikels ein

> setze sie an den Schluß des Artikels oder nutze beide Möglichkeiten

 

7. Wähle ein Bild, dass deinen Blogtitel optimal unterstützt

Dauer: 5 Minuten

Solltest du noch keine Bildquelle haben, dann besorge dir eine, oder kaufe dir ein Paket, wo du die Bilder lizenzfrei, oder mit Verweis auf den Autor einsetzen kannst.

Ich empfehle dir ein Abo oder ein Paket zu kaufen, denn du willst nicht bei jedem Blogartikel ewig nach dem passenden Bild suchen, sondern zügig voran kommen.

Lese dir die rechtliche Seite genau durch und halte dich an die Bedingungen, damit du nicht auf Gefahr läufst eine Abmahnung oder Geldstrafe zu erhalten. Achte auf die Creative Commons Lizenz, bzw. das du die Bilder auf Social Media posten darfst.

Denn ein Bild, das in Facebook hochgeladen wird, wird automatisch zu dessen Eigentum. Und wenn du dafür keine Erlaubnis des Bildautors hast, dann kann dir hier eine Geldstrafe drohen.

 

Achte also auf den ausdrücklichen Hinweis, dass deine erworbenen Bilder auf Social Media genutzt werden dürfen.

Am besten, du machst einen Screenshot der Nutzungsbedingungen deiner Bildquelle. So sicherst du dich gegen falsche Vorwürfe ab.

Folgende Anbieter stehen nach meinem aktuellen Wissensstand dir hier zur Auswahl. Du wirst noch mehr Anbieter im Web finden, aber hier kannst du erste Ideen sammeln und Infos einholen:

pexel

picjumbo

Canva

SunshineSites

Hast du dich für ein Bild entschieden, dann bearbeite es in Canva oder z.B. mit dem kostenfreien Bildbearbeitungsprogramm Paint und setze deine 1A Headline ein, sowie dein Logo und deine URL.

Hochladen, einsetzen und fertig!

 

 

8. Überprüfen deinen Blogartikel ein letztes Mal

Dauer: 10 Minuten

Lasse deinen Artikel ein paar Stunden oder einige Tage ruhen und nehme vor der Veröffentlichung eine letzte Überprüfung vor. Eliminieren letzte Schreibfehler, lasse den Text auf dein Auge wirken und gehe folgende Fragen durch:

> hat dein Blogtitel eine klasse Überschrift, die ein Problem Nr.1, ein ersehntes Ziel ganz genau benennt und den Lösungsweg verspricht?

> hast du überschaubare Abschnitte für deine Unterthemen angelegt?

> sind die Überschriften einheitlich gross und mit relevanten Schlagwörtern versehen, damit sie von Suchmaschinen erfasst und gelistet werden?

> hast du einen Leadmagneten eingefügt an den richtigen Stelle?

> ist dein Content sinnvoll und leicht verständlich strukturiert?

> kann dein Artikel auf Facebook, Twitter, Google einfach geteilt werden?

> ist deine Kommentarleiste aktiviert?

> wenn möglich - ist dein Blogartikel über Schlagwörter mit anderen Blogartikel oder Leadmagneten verbunden?

> ist dein Artikel auch in mobiler Ansicht gut zu lesen?

 

Kannst du alle Fragen mit Ja beantworten, dann kannst du auf veröffentlichen drücken! Glückwunsch, dein perfekter Blogartikel ist online.

 

9. 20 Prozent Produktion & 80 Prozent Promotion: bewerbe deinen Blogartikel so effektiv wie möglich

Dauer: 20 Minuten

Wenn du dir schon so viel Zeit für einen Blogartikel nimmst, dann hole auch möglichst viel raus. Teile deinen Artikel auf Facebook und teile ihn dort nochmal 1, 2 Tage später, damit du auch genug deiner Follower erreichst.

Die Reichweite eines geteilten Blogartikels ist leider relativ gering, deswegen solltest du noch einmal einen Post mit einem passenden Bild mit Link im Textfeld nachschieben, welcher dir eine höhere Reichweite bringt.

 

Sehr effektiv verwertet du deinen Content, wenn du aus deinem Blogartikel noch ein Video machst.

Hier hast du folgende Möglichkeiten:

1. Du moderiert deinen Artikel an, gibst eine kurze Vorschau auf den Inhalt und weckst Neugier. Poste dieses Video bevor du deinen Blogartikel veröffentlichst.

2. Du fasst den Inhalt im wesentlichen zusammen und machst daraus ein Video, welches du zusätzlich auf YouTube posten kannst.

So kannst du aus einem Artikel 3 Posts für Facebook machen und wenn du täglich einmal postest, hast du schon fast die halbe Woche genutzt!

 

Wenn du dich an diesen Fahrplan hältst, dann wird das regelmäßige bloggen für dich zum Kinderspiel.

Mit dieser klaren Struktur werden deine Blogartikel innerhalb von 2, 3 Tagen locker fertig und können auch organisch wachsen, damit sie richtig klasse werden.

Jetzt kannst du deinen Blogartikel immer wieder teilen, ihn bewerben und damit auch deine Liste konstant aufbauen. 🙂

 

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim bloggen, herzlichst,

 

 

Möchtest du regelmäßige Updates für deinen Erfolg haben? Trage dich ein, es ist kostenfrei:

Deine Privatsphäre ist 100% geschützt und du erhältst keine Spam-Email.

 
 

 

Ich freue mich über deine Meinung!

Leave A Response

* Denotes Required Field